LANÇAMENTO DO LIVRO "Pater und Wissenschaftler" - Padre e Cientista
de Hamilton de Almeida, na Alemanha - Friedrichshafen -  sobre a vida e obra do inventor
do Rádio, Roberto Landell de Moura.(24 a 26 junho de 2005)
 
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http://www.suedkurier.de/lokales/friedrichshafen/art1063,1604078.html?fCMS=347392f70823b56e2298cfb591abc04a
 
 
 
  Hamilton Almeida - autografando seu livro "Pater und Wissenschafter" ao lado
Hans Prayon - Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha no Brasil.
 
 
 
 
24 a 26 de Junho de 2005 - Hamilton Almeida autografando o livro "Pater und Wissenschaftler" ao lado de Hans Prayon.
 
Interior da feira

28.06.2005 04:50

                    Schutzpatron der Funker
                    Hamilton Almeida signiert sein Buch, das den wahren Erfinder des Radios
                    beschreibt
                    Friedrichshafen
                    VON ANDREA FRITZ

                               Friedrichshafen - Es war nicht Marconi. Der Mann, dem es als
                               erstes gelang Stimmen drahtlos zu übertragen, war der
                               brasilianische Pater Landell de Moura. Die Erfindung des
                               Radios geht also auf das Konto eines Benediktinerpaters vom
                               Rio Grande, über den in Europa fast nichts bekannt ist.

                               Der Schriftsteller und Journalist Hamilton Almeida weiß mehr
                               über den Pater und seine Erfindungen als jeder andere
                               Mensch, er reiste aus São Paulo an, um auf der HAM RADIO
                               sein 1983 erschienenes Buch über den Erfinder, in deutscher
                               Übersetzung vorzustellen und zu signieren.

                               Der in Blumenau/Brasilien lebende Honorarkonsul Hans
                               Prayon, der selbst ein begeisterter Funkamateur ist,
                               dolmetschte am Stand des DARC Verlages.

                               Prayon lernte den Wissenschaftsjournalisten auf der
                               Amateurfunkmesse "Blu Radio" in Brasilien kennen, wo dieser
                               den funktionierenden Nachbau von Pater Landells
                    Wellensender vorstellte. Über Amateurfunk verbreitete sich die Nachricht.
                    Die ebenfalls in Blumenau lebende 85-jährige Funkamateurin Alda Niemeyer
                    wurde zum Katalysator für die Verbreitung der Schriften. Sie übersetzte das
                    Werk und der Konstanzer Funkerkollege von "Oma Alda", Heinz Prange
                    gründete eigens einen Verlag, in dem 2004 die deutsche, erweiterte Ausgabe
                    von "Pater und Wissenschaftler" erschienen ist. 30 Jahre hat Almeida
                    recherchiert, tausende Manuskripte und Zeitungssammlungen durchforscht,
                    Zeitgenossen und Familienangehörige interviewt. Auf seine Initiative bildete
                    sich eine Arbeitsgruppe am Zentrum für Forschung und Entwicklung der
                    Telebras in Campinas, das den Namen des Paters trägt und hochoffiziell
                    bestätigt, dass man unter den Erfindungen von Pater Landell Vorläufer nicht
                    nur des Radios, sondern auch des Fernsehers, des Fernschreibers und der
                    Fernsteuerung findet.

                    "Es ist eine ungeheure Ehre für mich, ich bin begeistert, dass ich hier und
                    heute die Geschichte des Paters in Europa bekannt machen kann", übersetzte
                    der Honorarkonsul die Worte Almeidas.

                    Es ist eine ungerechte Geschichte, die dieser in seinem Buch zu korrigieren
                    versucht. Reich und berühmt wurde Pater Landell nur deshalb nicht, weil ihm
                    die Kirche jede Kommerzialisierung untersagte. Seine in Nordamerika
                    angemeldeten Patente verfielen ungenutzt. Obgleich er die Kirche immer vor
                    die Wissenschaft stellte, entzog man ihm zeitweise sogar die Erlaubnis, sein
                    Priesteramt auszuüben. Geschichten, Zeichnungen, Schaltpläne,
                    Übersetzungen der Patente und Briefe zeichnen ein Bild des brasilianischen,
                    zwischen 1861 und 1928 lebenden Geistlichen, das Almeida noch immer
                    nicht für vollständig hält.

                    Der Autor Hamilton Almeida will weiter forschen. Die brasilianischen
                    Funkamateure indes haben Pater Landell längst zu ihrem Schutzpatron
                    erkoren.

                    Andrea Fritz

                    Wichtige Angaben zum Buch: Hamilton Almeida; Pater und Wissenschaftler.
                    Erschienen im Debras-Verlag, Konstanz 2004, 188 Seiten; 14,80 Euro.
                    ISBN 3-937150-01-3.
 
 

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